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Helfer/ Helferin im Gastgewerbe

Helfer/ Helferin im Gastgewerbe

 

Die Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Helfer im Gastgewerbe erfolgt auf der Grundlage der §§ 64 bis 66 des Berufsbildungsgesetzes. Es ist eine Ausbildung für Jugendliche und junge erwachsene mit Lernproblemen. Die Ausbildungsdauer beträgt im Kammerbezirk der IHK Potsdam drei Jahre.

 Gute Manieren und sicheres Auftreten selbstverständlich sind selbstverständlich. Kreativität, Kontaktfreudigkeit, körperliche Fitness und Teamfähigkeit sowie Freundlichkeit im Umgang mit Gästen und Mitarbeitern sind unerlässliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung zum Helfer im Gastgewerbe.

 

Die Ausbildungsbedingungen

Die Ausbildung erfolgt in der Regel durch einen überbetrieblichen Träger wie der TÜV Rheinland Akademie in Potsdam. Die Beschulung erfolgt am Oberstufenzentrum in der Tagesausbildung. Das heißt, dass Helfer im Gastgewerbe drei Tage in der praktischen Ausbildung sind und an zwei Tagen den schulischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren.

  Einigen Auszubildenden fällt es natürlich nicht leicht, oft dann zu arbeiten, wenn andere feiern. Aber allen ist auch klar: Dienstleistung in der Gastronomie kann nicht anders funktionieren. 

 

 

Liebe Schüler, liebe Eltern,

 

Gaststätten und Restaurants kümmern sich um das leibliche Wohl ihrer Gäste. Dafür werden Fachkräfte gebraucht, die wissen, wie sie ihre Gäste in punkto Essen, Trinken und Service zufrieden stellen.

Helfer im Gastgewerbe beraten ihre Gäste über das Speiseangebot und die dazu passenden Getränke

  • präsentieren und servieren Speisen und Getränke fachgerecht
  • dekorieren die Tische, z. B. mit Blumen und Servietten
  • richten Gästeräume her, reinigen und pflegen sie
  • erstellen Abrechnungen und rechnen die Tageskasse ab
  • Verwalten die Bestände eines Restaurants
  • Erhalten Einblick in die Organisationsabläufe von gastronomischen Einrichtungen

Ich würde mich freuen, wenn wir mit diesem Informationsblatt Ihr Interesse an diesem Beruf geweckt haben sollten. Im Folgenden wollen wir Ihnen einen kleinen Überblick über die Ausbildung und die Perspektiven von angehenden Helfern im Gastgewerbe geben.

 

 

Wie bewerbe ich mich richtig?

1. Bereits rechtzeitig Informationen zu diesem Beruf einholen. Zum Beispiel durch:

  • Schülerbetriebspraktikum (9. Klasse), das z.B. in einem Restaurant oder in einem Hotel durchgeführt wird.
  • Im Arbeitsamt Informationsmaterial besorgen.
  • In der Schule Lehrer befragen.
  • Unseren Fachbereich Ernährung und Hauswirtschaft anschreiben oder persönlich aufsuchen. Hier können Gespräche mit Lehrern und Lehrlingen geführt werden. Bitte vorher einen Termin vereinbaren.
  • Informationsgespräche in entsprechenden Betrieben führen. Auch hier bitte vorher einen Termin vereinbaren.

2. Ist der Wunsch gereift, Helfer im Gastgewerbe zu werden, sollten Bewerbungsschreiben an entsprechende Bildungsträger verschickt werden. Nicht gleich den Mut verlieren, wenn es beim ersten Mal nicht gleich klappt! Auch hier machen Übung und Erfahrung den Meister.

Die Bewerbungsunterlagen sollten enthalten:

  • Bewerbungsschreiben (mit Begründung des Berufswunsches)
  • Lichtbild
  • Tabellarischer Lebenslauf

Kopie des letzten Zeugnisses

3. Zeigt ein Betrieb Interesse, wird es zum Abschluss eines Berufsausbildungsvertrages kommen. Erst dann meldet der Betrieb den Auszubildenden am Oberstufenzentrum an.

Eine direkte Bewerbung an das

Oberstufenzentrum ist nicht möglich.

Wir wünschen viel Erfolg im Bewerbungsverfahren!

 

Die Perspektiven

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach kann eine weitere Ausbildung in Berufen des Gastgewerbes erfolgen, wie die Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe oder sogar zum Restaurantfachmann bzw. zur Restaurantfachfrau.

Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt  haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Folgende Fort- und Weiterbildungen sind unter anderem möglich:

  • Weinseminare, Kurse zum Dekorieren, zur Verkaufsförderung
    oder zur Rhetorik (freies Sprechen)
  • Weitere Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe oder zum Restaurantfachmann/-frau

 

Was wir bieten!

Der Berufsschulunterricht soll die praktische Unterweisung in den Betrieben durch theoretische Grundlagen untermauern. Wir bieten motivierte Lehrer mit jahrelanger berufspraktischer Erfahrung, die in unseren sehr gut ausgestatteten Fachräumen einen qualifizierten Unterricht in Theorie und Praxis gewährleisten. Auch durch Projektarbeiten, beispielsweise beim Catering für die Einweihung des neuen Schulamtes in Brandenburg an der Havel leisten wir praxisnah unseren Beitrag für das Gelingen einer erfolgreichen Ausbildung.

 

Unterrichtsstunden und Unterrichtsfächer

Der Schulbesuch wird durch einen Turnusplan organisiert. Zwei Wochen praktische Ausbildung in den Ausbildungsbetrieben wechseln sich mit einer Schulwoche an unserem Oberstufenzentrum ab. In einer Schulwoche werden folgende Unterrichtsfächer gelehrt: u.a.

  • Arbeiten im Service und Verkauf Hier werden unter anderem die Grundlagen für alle Arbeiten im Service am Gast gelegt.
  • Arbeiten in der Küche In diesem Bereich werden die Auszubildenden in Theorie und Praxis mit den Speisen und korrespondierenden Getränken vertraut gemacht.
  • Arbeiten im Magazin Fachrechnen, Warenbestellung, Warenbestandskontrollen und Warenlagerung, Fragen des Vertragsrechts sowie Verwaltungsaufgaben sind nur einige Themenbereiche dieses Unterrichtsfaches.
  • Arbeiten im Hausdamenbereich Zu den Inhalten dieses Unterrichtsfaches gehören unter anderem die Arbeiten im Zimmer- und Etagenservice sowie die Wäschepflege und -reinigung.
  • Deutsch
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Sport

 

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Sie erhalten umgehend Ihre gewünschten Informationen.

 

Adresse

 

Oberstufenzentrum „Alfred Flakowski“

Abteilung 02

Caasmannstraße 11

14770 Brandenburg an der Havel

 

Tel. 03381/3209333

Fax. 03381/32093-51