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     +++  Neptunfest der Erzieher 2020  +++     
 

Konditor/ Konditorin

Konditor/ Konditorin

 

Ein Handwerksberuf mit Tradition und Perspektive

 

Die Voraussetzungen

Wer den Beruf des Konditors erlernen will, sollte sich natürlich für die Herstellung und Bearbeitung von Lebensmitteln interessieren. Handgeschicklichkeit und technisches Verständnis sind eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung. Hinzu sollte die Vorliebe zu kreativ-handwerklichen Tätigkeit kommen. Durchschnittliche Kenntnisse in Mathematik, Biologie, Chemie und Deutsch sollten vorhanden sein.

 

Die Ausbildungsbedingungen

Unsere Auszubildenden kommen aus den unterschiedlichsten Betrieben. Sie werden in zumeist überschaubaren handwerklichen Meisterbetrieben, in Großbäckereien und in Industriebetrieben der Backwarenherstellung ausgebildet. Aber eines ist allen gemeinsam: ein hoher Praxisbezug. Nicht immer können alle geforderten Ausbildungsinhalte im Ausbildungsbetrieb vermittelt werden. Darum sind im 2. und 3. Ausbildungsjahr überbetriebliche Ausbildungsabschnitte vorgesehen. Diese überbetriebliche Ausbildung dient vor allem auch der Anpassung an die technische Entwicklung im Konditorhandwerk. Hinzu kommen die technologischen Übungen in den Berufsschulen. Hier wird unter anderem gelernt, dass noch vieles in Handarbeit hergestellt werden kann.

 

 

Liebe Schüler, liebe Eltern,

 

Schon vor einigen tausend Jahren haben die Griechen Kuchen aus Früchten und Honig als Opfergabe an die Götter und als Dank für Fruchtbarkeit und eine reiche Ernte gebacken.

Die herrlichen Kuchen und Torten von heute mit aufwendigen Glasuren aus Schokolade, Eiern und Sahne, mit Blüten, Figuren und filigranen Verzierungen aus Zucker dekoriert, würden sie wohl kaum als Weiterentwicklung ihres zeremoniellen Backwerks erkennen.

Taufe, Verlobung, Ostern, Muttertag, Hochzeitstag, Valentinstag, eine bestandene Prüfung,… die Liste der Ereignisse, die zu feiern sind, ist lang.

Jeder dieser besonderen Tage stellt eine Gelegenheit dar, der Fantasie und der Kreativität freien Lauf zu lassen.

Ob als Torte, Dessert, Pralinen oder Eis– viele Wünsche setzt der Konditor/ die Konditorin um.

 

Mit freundlichen Grüßen

  

Jörg Bölke

Leiter der Abteilung Ernährung/ Hauswirtschaft und Körperpflege

 

           

Wie bewerbe ich mich richtig?

1. Bereits rechtzeitig Informationen zu diesem Beruf einholen. Zum Beispiel durch:

Schülerbetriebspraktikum (9. Klasse), das in einem Bäckerei/ Konditorbetrieb durchgeführt wird.

Im Arbeitsamt Informationsmaterial besorgen.

In der Schule Lehrer befragen.

Unseren Fachbereich Ernährung und Hauswirtschaft anschreiben oder persönlich aufsuchen. Hier können Gespräche mit Lehrern und Lehrlingen geführt werden. Bitte vorher einen Termin vereinbaren.

Informationsgespräche in Bäckerei-/ Konditoreibetrieben führen. Auch hier bitte vorher einen Termin vereinbaren.

 

2. Ist der Wunsch gereift, Konditor bzw. Konditorin zu werden, sollten Bewerbungsschreiben an Konditoreibetriebe verschickt werden. Nicht gleich den Mut verlieren, wenn es beim ersten Mal nicht gleich klappt! Auch hier machen Übung und Erfahrung den Meister.

Die Bewerbungsunterlagen sollten enthalten:

Bewerbungsschreiben (mit Begründung des Berufswunsches)

Lichtbild

Tabellarischer Lebenslauf

Kopie des letzten Zeugnisses

 

3. Zeigt ein Konditoreibetrieb Interesse, wird es zum Abschluss eines Berufsausbildungsvertrages kommen. Erst dann meldet der Bäckereibetrieb den Auszubildenden am Oberstufenzentrum an.

Eine direkte Bewerbung an das Oberstufenzentrum ist nicht möglich.

Wir wünschen viel Erfolg im Bewerbungsverfahren!

 

  

Die Perspektiven

Natürlich unterliegt auch der Beruf des Konditors Arbeitsmarktproblemen. Aber Konditor und Konditoren wird ein breites Grundwissen vermittelt, was die Ausübung verschiedener Tätigkeiten ermöglicht. So können Konditoren nach erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung nicht nur in Bäckereien und Konditoreien, sondern unter anderem auch in der Backwarenindustrie und der Zulieferindustrie, im Hotel– und Gaststättengewerbe, in Krankenhäusern und Heimen tätig sein. Nach der Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung kommen unter anderem Weiterbildungen als Konditormeister im Handwerk - eine Voraussetzung für die Selbstständigkeit - oder als Industriemeister der Fachrichtung Lebensmittel in Betracht.

 

Was wir bieten!

Der Berufsschulunterricht soll die praktische Unterweisung in den Betrieben durch theoretische Grundlagen untermauern. Wir bieten hochqualifizierte und motivierte Lehrer mit jahrelanger berufspraktischer Erfahrung, die in unseren sehr gut ausgestatteten Fachräumen einen qualifizierten Unterricht in Theorie und Praxis gewährleisten. Hinzu kommen seit Jahren regelmäßig stattfindende Projekte, die gemeinsam mit Firmen aus der Backwarenherstellung durchgeführt werden. An dieser Stelle gilt unserer Dank der Firma IREKS aus Kulmbach und der Firma ButterBack aus Fürth. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit ist eine Bereicherung für die Ausbildung unserer Lehrlinge und für unseren Fachbereich. Zusätzlich werden unter anderem Besuche von Fachmessen wie der Sachsenback in Leipzig organisiert.

 

Unterrichtsstunden und Unterrichtsfächer

Der Schulbesuch wird durch einen Turnusplan organisiert.

Zwei Wochen praktische Ausbildung in den Ausbildungsbetrieben wechseln sich mit einer Schulwoche an unserem Oberstufenzentrum ab.

In einer Schulwoche werden folgende Unterrichtsfächer gelehrt:

 

  • Technologie Dieses Fach setzt sich u.a. aus folgenden Lernfeldern zusammen: Herstellen einfacher Teige/ Massen; Herstellen von Füllungen, Cremes und Süßspeisen; Verarbeiten von Zucker; Arbeiten mit Marzipan; Herstellen von Speiseeis; ... 
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Deutsch
  • Englisch
  • Sport

 

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Sie erhalten umgehend Ihre gewünschten Informationen.

 

Adresse

 

Oberstufenzentrum „Alfred Flakowski“

Abteilung 03

Caasmannstraße 11

14770 Brandenburg an der Havel

 

Tel. 03381/3209333

Fax. 03381/32093-51