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     +++  Neptunfest der Erzieher 2020  +++     
 

Beikoch/ Beiköchin

Beikoch/ Beiköchin
  

Die Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Beikoch erfolgt auf der Grundlage der §§ 64 bis 66 des Berufsbildungsgesetzes. Es ist eine Ausbildung für Jugendliche und junge Erwachsene mit Lernproblemen. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Ein ärztliches Gesundheitszeugnis ist erforderlich.

 

Die Ausbildungsbedingungen

Die Ausbildung erfolgt in der Regel durch einen überbetrieblichen Bildungsträger wie dem VHS-Bildungswerk für Berlin und Brandenburg. Die Beschulung erfolgt am OSZ in der Tagesausbildung. Das heißt, dass die Beiköche drei Tage in der praktischen Ausbildung sind und an zwei Tagen den schulischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. Im Bildungswerk versorgen die Beiköche täglich einen Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Mittagessen. Sie übernehmen unter anderem auch Aufträge für warm-kalte Büffets.

Zur Ausbildung gehören Praktika in verschiedenen gastronomischen Einrichtungen. Hier sollen die Beiköche den Alltag einer gastronomischen Einrichtung kennen lernen, ihre Kenntnisse sowie Fähigkeiten erweitern und Teil des gastronomischen Teams werden.

 

 

Liebe Schüler, liebe Eltern,

 

Beiköche arbeiten zusammen mit Köchen unter anderem in Restaurants und in Großküchen. Bei den alltäglichen praktischen Tätigkeiten gibt es zwischen den Beiköchen und den Köchen wenig Unterschiede. Zu den Aufgabenfeldern gehören die Herstellung von Speisen und Getränken sowie deren Service, die Lagerung und Überprüfung von Waren, das Planen und Organisieren von gastronomischen Veranstaltungen, das Erarbeiten von 3-Gang Menüs mit korrespondierenden Getränken und anderes mehr.

 Wer den Beruf des Beikochs erlernen will, sollte sich natürlich für die Herstellung und Bearbeitung von Lebensmitteln interessieren. Ein guter Geruchs- und Geschmackssinn sind eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung. Für Beiköche sind Sauberkeit und Hygiene selbstverständlich. Angehende Beiköche sollten Spaß am Gestalten, Garnieren und Verzieren von Gerichten haben

Ich würde mich freuen, wenn wir mit diesem Informationsblatt Ihr Interesse an diesem Beruf geweckt haben sollten. Im Folgenden wollen wir Ihnen einen kleinen Überblick über die Ausbildung und die Perspektiven von angehenden Beiköchen und Beiköchinnen geben.

 

Mit freundlichen Grüßen

           

Jörg Bölke

(Abteilungsleiter)

 

Wie bewerbe ich mich richtig?

1. Bereits rechtzeitig Informationen zu diesem Beruf einholen. Zum Beispiel durch:

  • Schülerbetriebspraktikum (9. Klasse), das z.B. in einem Restaurant oder in einer Hotelküche durchgeführt wird.
  • Im Arbeitsamt Informationsmaterial besorgen.
  • In der Schule Lehrer befragen.
  • Unseren Fachbereich Ernährung und Hauswirtschaft anschreiben oder persönlich aufsuchen. Hier können Gespräche mit Lehrern und Lehrlingen geführt werden. Bitte vorher einen Termin vereinbaren.
  • Informationsgespräche in entsprechenden Betrieben führen. Auch hier bitte vorher einen Termin vereinbaren.

 

2. Ist der Wunsch gereift, Beikoch bzw. Beiköchin zu werden, sollten Bewerbungsschreiben an entsprechende Betriebe verschickt werden. Nicht gleich den Mut verlieren, wenn es beim ersten Mal nicht gleich klappt! Auch hier machen
Übung und Erfahrung den Meister.

Die Bewerbungsunterlagen sollten enthalten:

  • Bewerbungsschreiben (mit Begründung des Berufswunsches)
  • Lichtbild
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie des letzten Zeugnisses

 

3. Zeigt ein Betrieb Interesse, wird es zum Abschluss eines Berufsausbildungsvertrages kommen. Erst dann meldet der Betrieb den Auszubildenden am Oberstufenzentrum an.

 

Eine direkte Bewerbung an das Oberstufenzentrum ist nicht möglich.

Wir wünschen viel Erfolg im Bewerbungsverfahren!

 

Beiköche  mit ihrem Fachlehrer, Herrn Teschke Beiköche mit dem Abteilungsleiter, Herrn Bölke Beiköche

 

Die Perspektiven

Konkrete Hilfen für die Integration nach der Ausbildung werden noch während der Ausbildung eingeleitet. Hierzu gehören unter anderem Beratungen durch den zum Bildungswerk gehörenden Integrationsdienst und Hilfestellungen durch das Arbeitsamt.

Im Einzelfall ist der Wechsel vom Beikoch zum Koch bei guten Leistungen unter Anrechnung der bisherigen Ausbildungszeit möglich. Aber auch nach der erfolgreichen Ausbildung kann der Beruf des Kochs noch erlernt werden. Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es weiter. Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Nach der Ausbildung kann man im Gastgewerbe schnell verantwortungsvolle Positionen erreichen.

 

Was wir bieten!

Der Berufsschulunterricht soll die praktische Unterweisung in den Betrieben durch theoretische Grundlagen untermauern. Wir bieten engagierte Lehrer mit jahrelanger berufspraktischer Erfahrung, die in unseren sehr gut ausgestatteten Fachräumen einen qualifizierten Unterricht in Theorie und Praxis gewährleisten. Den Schwerpunkt bildet die Verknüpfung von Theorie und Praxis in technologischen Übungen, nicht nur in der Küchenpraxis, sondern auch im Service und Verkauf. Zusätzlich werden unter anderem Besuche von Fachmessen wie der Grünen Woche in Berlin organisiert.

 

 

Beiköche Beiköche in unserer Lehrküche.  Beiköche

 

Unterrichtsstunden und Unterrichtsfächer

 

In einer Schulwoche werden folgende Unterrichtsfächer gelehrt:

 

  • Arbeiten in der Küche In diesem Bereich werden die Auszubildenden in Theorie und Praxis mit allen technologischen Abläufen in der Küche vertraut gemacht. Neben den theoretischen Grundlagen für die Herstellung von Speisen jeglicher Art sind unter anderem die Grundlagen der Ernährungslehre sowie Grundsätze des Einkaufs und der Lagerung von Lebensmitteln Gegenstand des Fachunterrichts. Durch technologische Übungen wird das Fachwissen auch bei uns in der Praxis angewandt.
  • Arbeiten im Magazin Fachrechnen, Warenbestellung, Warenbestandskontrollen und Warenlagerung sind nur einige Themenbereiche dieses Unterrichtsfaches.
  • Arbeiten im Service und Verkauf Neben den Kenntnissen zum Menüaufbau und zur Menüfolge werden in diesem Unterrichtsfach unter anderem die Grundlagen für die Arbeiten im Service am Gast vermittelt.
  • Deutsch
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Sport

 

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Sie erhalten umgehend Ihre gewünschten Informationen.

 

Adresse

 

Oberstufenzentrum „Alfred Flakowski“

Abteilung 02

Caasmannstraße 11

14770 Brandenburg an der Havel

 

Tel. 03381/3209333

Fax. 03381/32093-51